Kleingärtnerverein Krems/Donau

Tipps & Tricks

…..für den Kleingärtner

 

Mein Garten im Juli

Juli

Im Juli ist Genuss pur angesagt: Blüten satt, zarte Düfte und Wasserspiele glucksen im Garten eine beruhigende Hintergrundmusik. Da möchte man jede Minute im Garten verbringen und relaxen.

Juli1

Brombeeren ernten

Frühe Sorten reifen bereits Anfang des Monats. Pflücken sie die Beeren, sobald sie auf Druck nachgeben. Überreife Früchte werden häufig von den Maden der Kirschessigfliege befallen.

Juli2

Sommerflieder: Verblühtes abschneiden

Entfernen sie gegen Ende des Monats beim Sommerflieder die ersten verblühten Rispen. Damit regen sie die Pflanze zur Bildung neuer, blühender Seitentriebe an.

Juli3

Blattläuse bekämpfen

Ein Kaltwasserauszug von Brennnesseln vertreibt Blattläuse. Die Brennnessel enthält Säuren sowie Spurenelemente und ist ein guter Stickstofflieferant. Das Rezept: 1kg frisches Kraut zerkleinern und in einem Kübel (kein Metallgefäß) mit 10l kaltem Regenwasser aufgießen. Der Ansatz bleibt 12 bis 24 Stunden stehen, darf aber nicht zu gären anfangen. Anschließend durch ein Sieb gießen und unverdünnt aufs Laub sprühen.

Rezept des Monats

 Pfirsich- Brombeer- Schichtmarmelade

Juli4

Für die Brombeermarmelade:

  • 1 kgBrombeeren
  • 500 gWiener Gelierzucker 2:1
  • 1/2 Zitrone (Saft)

 

Für die Pfirsichmarmelade:

  • 1 kgPfirsich
  • 500 gWiener Gelierzucker 2:1
  • 1/2 Zitrone (Saft)
  • 2 ELPfirsichlikör (27 Vol.-%)

Für die Pfirsich-Brombeer-Schichtmarmelade Brombeeren abbrausen, gut abtropfen lassen und trocken tupfen. Beeren langsam erhitzen und bei schwacher Hitze einige Minuten kochen. Mit Hilfe der Flotten Lotte passieren und abkühlen lassen.

Mit Gelierzucker und Zitronensaft verrühren, unter Rühren aufkochen und 6–8 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann die Gelierprobe machen. Die vorbereiteten Gläser damit zur Hälfte befüllen, locker verschließen und die Brombeermarmelade an einem kühlen Ort stellen.

Die Pfirsichmarmelade erst dann kochen, wenn die Brombeermarmelade ausgekühlt ist.

Für die Pfirsichmarmelade die Pfirsiche kurz in heißes Wasser legen, in Eiswasser abschrecken, schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Mit Gelierzucker und Zitronensaft im Standmixer pürieren.

Unter Rühren die Marmelade rasch zum Kochen bringen und 7–9 Minuten sprudelnd kochen. Dann die Gelierprobe machen. Topf von der Herdplatte nehmen und den Likör darunterrühren.
Die Pfirsichmarmelade unter öfterem Umrühren ein wenig abkühlen lassen.

Dann die Pfirsichmarmelade bis zum Glasrand auf die Brombeermarmelade füllen, sofort verschließen und kühl stellen.

Tipp

Die Brombeermarmelade kann mit Brombeer- oder Himbeerlikör aromatisiert werden.

In hohe Gläser kann man auch drei oder vier Schichten Marmelade in beliebiger Reihenfolge füllen. Eine Schicht sollte jedoch mindestens 3 cm hoch sein, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Mein Garten im Juni

Das in den Juni der Sommerbeginn fällt und damit auch der Anfang der heißen Jahreszeit, erkennt man daran, dass nun auch vermehrt bewässert werden muß.

Diese und viele andere kleinere gärtnerische Maßnahmen wie das Hochbinden von Pflanzen, das Wegschneiden von Verblühtem, das Rasenmähen in kürzeren Intervallen und die vermehrte Kontrolle der Pflanzen auf Erkrankungen lassen Gartenbesitzern auch im Rosenmonat kaum Zeit zum Faulenzen.

Junges Gemüse und frisch gezogene Zierpflanzen müssen jetzt vermehrt vor Schneckenfraß geschützt werden.

Alles, was Früchte trägt, muss im sonnenreichen und warmen Juni gut gegossen werden. Das gilt auch für Bäume und Sträucher. Vor allem noch junge Pflanzen haben kein tiefgehendes Wurzelwerk, sie können wasserführende Bodenschichten nicht erreichen und sind auf Gießen angewiesen.

Rezept des Monats

Spagetti mit Spargelsoße

Für 4 Personen: 750 g weißen oder grünen Spargel, 300 g süße Sahne, Salz, Zucker, Butter, 300 g gekochter Schinken, 1 – 2 EL Tomatenmark, Oregano, 2 Eigelb, 500 g Spaghetti, Salz und Pfeffer.
1. Spargel kochen
Der Spargel waschen, schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Spargelstücke anschließend in Wasser mit wenig Salz, Zucker und Butter ca. 8 Minuten bißfest kochen. Anschließend abgießen.2. Spargelsoße
Sahne zum Kochen bringen. Schinken würfeln oder in dünne Streifen schneiden. Kleingewürfelten Schinken und die Spargelstücke zur Sahne geben. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Tomatenmark unterrühren und mit Eigelb legieren.3. Spaghetti kochen
Nudeln – wie gewohnt – bißfest kochen und zusammen mit der Spargelsoße servieren.
Juni
Mein Garten im Mai

Alles neu macht der Mai – und zwar mit Pauken und Trompeten! Überall Blüten im Garten, herrliche Düfte und Frühlingslaune pur! Im Mai werfen sich Rhododendron bunt in Schale, Kübelpflanzen dürfen ins Freie , und im Nutzgarten legen sie den Grundstein für eine reiche Ernte!

mai

Die Eisheiligen markieren einen Wendepunkt im Gartenjahr. Sie symbolisieren das Ende der kalten Frostnächte in der startenden Gartensaison. Allerdings ist diese Bauernregel nicht immer so genau zu nehmen, denn es ist durchaus üblich, dass es auch nach den Eisheiligen noch sehr kalte Tage und frostige Nächte gibt.

Dieses Gemüse können sie jetzt pflanzen und aussäen – Frostempfindliche Gemüsesorten wie Zucchini, Tomaten, Salate oder Mangold können sie nach den Eisheiligen Mitte Mai aussäen oder als Jungpflanzen in die Beete setzen. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet bis Ende Mai oder schützt die Pflanzen bis dahin mit Zeitung oder Vlies vor spontanen Nachtfrost.

Mischkulturen sehen nicht nur besser aus, sondern verhindern auch Schädlingsbefall und Pilzerkrankungen an den Pflanzen.

Zu Tomate, Gurke und Zucchini passen auch Sommerblumen wie Tagetes, Ringelblumen und Kapuzinerkresse. Karotten setzen sie jetzt am besten zwischen Lauch oder Zwiebeln, Kohl wird mit Sellerie und Lauch gepflanzt.

Mai_1

Beim Anbau von Tomaten liegen Freud und Leid dicht beieinander. Ein warmer, trockener Sommer garantiert reiche Ernte, eine verregnete Saison macht alle Mühe zunichte.

Pflanzen sie die Tomaten nicht zu dicht zusammen. Stützen sie die Pflanzen mit einem Stab gegen umfallen oder brechen. Etwa einem Monat nach dem einpflanzen sollte die erste Düngung erfolgen. Im Fachhandel gibt es eine reichhaltige Auswahl an Universaldüngern und Tomatendüngern. Achten sie aber darauf, dass sie eine Überdüngung vermeiden.

Vorgezogene Kräuter wie bspw. Estragon, Majoran und Basilikum, können nach den Eisheiligen in den Garten oder auf den Balkon umgesetzt werden.

Der Mai ist der ideale Monat, für das ein – und umpflanzen von Rhododendron.

Mulchen

Unter Mulchen versteht man das Abdecken der Erdoberfläche mit organischen, verrottbaren Material. Unkraut wächst langsamer oder teilweise gar nicht. In vielen Zierbeeten wird Rindenmulch gestreut. Was bei Unkräutern erwünscht ist, kann bei Gemüse- und Zierpflanzen unerwünscht sein. Daher sollte Rindenmulch nicht bei neu gesetzten und ausgesäten Pflanzen verwendet werden.

Mai_3

Mein Garten im April

April, April der macht was er will. Dieser Spruch beschreibt recht gut, das Dilemma in dem sich Hobbygärtner im April befinden. Zum einem gibt es schon viele sehr sonnige Tage, an denen sich zahlreiche Gartenarbeiten erledigen lassen, zum anderen kann es recht schnell noch mal sehr kühl und frostig werden. Auch das typisch wechselhafte Wetter im April mit Regen, Wind, Sonne und teilweise Schnee kann dem ambitionierten Gärtner einen Strich durch die Rechnung machen. Dabei gibt es doch so viel zu tun im Garten, denn bis zur Hauptsaison sind es nur noch ein paar Wochen.

Jeder Garten sollte auch ein sonniges Eckchen für einen Gewürzkräutergarten reservieren. Im April ist es an der Zeit, diesen mit Düngetorf zu düngen. Dabei wird dieser nur leicht unter die Erde gearbeitet. Die meisten Gewürze sind Flachwurzler, deshalb kommen sie so am besten an die benötigten Nährstoffe.

Es wird langsam Zeit, die ersten Kübelpflanzen aus dem Winterquartier nach draußen zu holen. Die ersten Tage sollten die Pflanzen nicht gleich in die Sonne gestellt werden. Wichtig ist auch, dass die Pflanzen auf Schädlinge untersucht werden, zudem tut es den Pflanzen gut, wenn sie neue Erde bekommen. Die Wassergabe steigt langsam und auch die ersten Düngegaben gehören dazu.

Trompetenbaum

Spargel im Backteig

Zutaten für 4 Portionen als Vorspeise:

500 g weißer Spargel (mittlere Stärke)

150 g Mehl

150 ml Bier oder Weißwein

2 kleine Eier

1 Esslöffel Rapsöl

Muskatnuß

Salz

Mehl zum Wälzen

Butterschmalz oder Rapsöl zum

heraus backen

Zubereitung:

Für den Teig Eier schaumig rühren, Bier

oder Weißwein und Mehl dazugeben und

alles zu einem glatten Teig rühren, Salz und

geriebene Muskatnuss unterrühren und den

Teig 10 Minuten quellen lassen, Teig in eine

flache, weite Schüssel füllen,

Spargel schälen und 2 Minuten in kochendem

Salzwasser ziehen lassen. Spargel

herausnehmen, kalt abspülen und mit

Küchenpapier trocken tupfen,

Die Stangen in Mehl wälzen, überschüssiges

Mehl abklopfen und anschließend mit einer

Gabel durch den Teig ziehen.

Überschüssigen Teig kurz abtropfen lassen.

Die Stangen in heißem Fett heraus backen.

Tipp:

Ein Backteig sollte nicht zu dick, aber auch

nicht zu dünn sein. Falls nötig den Teig

mit etwas Mehl oder Flüssigkeit auf die

gewünschte Konsistenz bringen.

Spargel

Gutes Gelingen!!!

 

Mein Garten im März

Die meisten Gartenpflanzen erwachen aus ihrem Winterschlaf.

Frühlingsblumen wie bspw. Krokusse und später auch Narzissen fangen an zu blühen, die ersten Aussaaten erfolgt in die Frühbeete und die Tage werden wieder länger und spürbar wärmer. Kurzum die Gartensaison beginnt und es gibt wieder viel zu tun. Also packen wir es an.

März

Falls nicht schon im Februar getan, sollten sie die Rosen zurückschneiden. Dazu wählen sie am besten einen sonnigen und frostfreien Tag.

Auch die Erdbeeren benötigen besondere Beachtung und Pflege im März. Die kalten Tage haben ihre Spuren hinterlassen. Entfernen sie alte Blüten- und Fruchtreste und vertrocknete Blätter, damit die Pflanzen gestärkt in die neue Gartensaison starten können.

Er ist wieder da!

Wenn im Frühjahr wieder ein knoblauchartiger Duft die Auwälder durchströmt ist die Bärlauchsaison eröffnet.

Die Inhaltsstoffe des Bärlauchs wirken entzündungshemmend und desinfizierend, weshalb er bei Erkältungen und Husten, aber auch bei Wunden und Hautleiden Abhilfe schaffen kann.

Rezept des Monats

Bärlauchsuppe

März1

Zutaten:

1 Zwiebel

10dag Bärlauch

2El Olivenöl

1l Gemüsebrühe

1 Erdapfel

Salz, Pfeffer

Etwas Sauerrahm

4 Vollkornbrotscheiben

8dag Emmentaler

Zwiebel fein hacken, Bärlauchblätter waschen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, Bärlauch zugeben, kurz mitrösten und mit Gemüsebrühe aufgießen. Erdäpfel schälen, in die Suppe reiben und mit Salz und Pfeffer würzen. 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, pürieren und mit Sauerrahm verfeinern. Vollkornbrotscheiben mit geriebenen Emmentaler bestreuen und im Backohr kurz überbacken. Suppe mit dem in Streifen geschnittenen, getoasteten Vollkornbrot servieren.

Gutes Gelingen!

Gartentipps für den Winter…..

Viele Kleingärtner denken fälschlicherweise, dass im Winter keinerlei Gartenarbeit mehr zu verrichten ist. Schließlich wurden im Herbst schon Bäume und Sträucher zurückgeschnitten, alle frostempfindlichen Pflanzen gut geschützt und die für den Frühling notwendigen Vorarbeiten (z.B. Blumenzwiebel setzen) erledigt. Aber weit gefehlt – auch im Winter gibt es im Garten eine Menge zu tun.

Das Beschneiden der Bäume und Sträucher ist eine Frage der persönlichen Geschmacks. Was die einen als hübsch empfinden, ist für andere eher nicht so angenehm. Beschneiden Sie mehrjährige Pflanzen, die vermodern oder ach dem winterlichen Absterben auf die Wege fallen. Entfernen Sie Laub und verwelkte Blumen, denn sie sammeln Feuchtigkeit an und bilden somit die Voraussetzung für Pilzkrankheiten. Winterharte Pflanzen und solche, die im Herbst gepflanzt werden, bedecken Sie am besten mit ein paar Zentimeter Mulch nachdem der Boden gefroren ist.

Auch wenn mehrjährige Pflanzen im Winter absterben, heiß das nicht, dass sie ganz aus Ihrem Garten verschwinden. Vermeiden Sie es die verwelkten Stengel abzuschneiden, sodass die vorhandenen Samen im Frühjahr keimen können und erfreuen Sie sich an neuen, frischen Blumen und Pflanzen. Auch die Vögel werden Ihnen über das zusätzliche Futter, was Sie Ihnen dadurch da lassen, dankbar sein.

Sie sollten sich auch Gedanken darüber machen, wie Sie Ihren Garten mit dekorativen Winterblühern bestücken können. Das muss jedoch bereits im Frühjahr geschehen. Hierzu zählen Christrosen, Schneeglöckchen, Krokusse, Zaubernuss, Winterjasmin und zahlreiche immergrüne Pflanzen, wie z.B. Buchsbaum, Efeu und Nadelgehölze.

Mein Garten im Februar

Im Spätwinter ist es noch lange dunkel und kalt, daher gibt es im Februar noch nicht so viel im Garten zu tun. Sie können sich daher an Schneeglöckchen und der Schneeheide erfreuen, denn Frost und Schnee macht ihnen nichts aus.

Bei frostfreiem Boden empfiehlt es sich, den Boden umzugraben. Des Weiteren werden die Ernteerträge durch das Untergraben von Kompost noch erhöht. Bedenken sie aber, dass sie das Gemüseland nicht betreten, bevor die Erde nicht genügend abgetrocknet ist, andernfalls tun sie ihrem Boden keinen Gefallen. Beim Umgraben empfiehlt es sich, gleich Humus in Form von Kompost, Kalk, Gesteinsmehle, Algenmehle oder anderen Stoffen unter den Boden zu mischen. Das aktiviert das Leben im Boden.

Aussaat im Freien 

Feldsalat, Mohrrüben, Radieschen, Schwarzwurzeln, Spinat

Aussaat im Gewächshaus

Kräuter, Knoblauch, Kohlrabi, Kopfsalat, Schnittlauch

Rezept des Monats

Faschingskrapfen

Februar

Zutaten:

Dampfl

1/16l lauwarme Milch

2dag Germ

1Kl Staubzucker

etwas Weizenmehl universal

Teig

25dag Mehl

3,5dag Wiener Staubzucker

6dag flüssige Butter

1/16l Milch

1Prise Salz

1El Rum

2 Eidotter

Marillenmarmelade zum Füllen

Staubzucker Mühle zum Bestreuen

Zubereitung

Mehl mit den übrigen Zutaten und das zu doppelter Größe aufgegangene Dampfl werden zu einem weichen, seidig glänzenden Teig verarbeitet, bis er Blasen wirft. 15 Minuten rasten lassen, dann auf einem bemehlten Brett etwa 1cm dick ausrollen.

Aus der einen Teighälfte mit einem Ausstecher (ca 6cm Durchmesser) Kreise anzeichnen und genau in die Mitte ca. 1dag Marillenmarmelade häufen. Die aus der anderen Teighälfte in gleicher Größe ausgestochenen Teigblättchen verkehrt drauflegen. Teigränder mit den Fingerspitzen rundherum leicht andrücken. Mit einem Ausstecher von ca. 5cm Durchmesser nochmals ausstechen und mit der Oberseite nach unten auf ein mit Mehl bestaubtes Tuch legen, zudecken und an einem warmen Ort um ein Drittel ihrer Höhe aufgehen lassen.

Die Krapfen mit der Oberseite in ein auf 160°Grad erhitztes Fettbad (am besten eine Mischung aus Kokosfett oder Frittierfett) legen, zudecken, nach drei Min. wenden und nochmals drei Min., aber nicht zugedeckt, fertig backen.

Die gut abgetropften Krapfen noch warm mit Staubzucker bestreut servieren.

Gutes Gelingen

Mein Garten im Jänner

Die Silvesterknaller sind verglüht und das neue Jahr beginnt. Auch wenn die Nächte kalt und der Boden möglicherweise gefroren und zugeschneit ist, die Tage werden mit jeden Tag länger und die Vorfreude auf den Frühling und den Beginn der Gartensaison wächst.

Jetzt ist es an der Zeit zu planen, Saatgut-und Gartenkataloge zu wälzen, einige Winterarbeiten im Garten sowie erste Aussaaten durchzuführen.

Bald wird in Garten-Samenfachgeschäften und Tauschbörsen das frische Saatgut für die kommende Gartensaison angeboten. Vor dem Kauf wird überlegt, wie man heuer seine Beete belegen und welche Sorten man anbauen möchte. Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass man sowohl innerhalb eines Jahres als auch von Jahr zu Jahr zwischen Gemüsen unterschiedlicher Familie wechselt, damit sich Krankheiten und Schädlinge, die innerhalb einer Pflanzenfamilie auftreten, nicht ausbreiten können.

Rezept des Monats:

Apfelstrudel im Glas
Strudelfüllung:
600g entkernte Äpfel
60g geröstete Semmelbrösel
80g Zucker
1Pck Vanillin Zucker
½ KL Zimt
Saft von 1 Zitrone
30g Rosinen(wenn gewünscht)

Strudelteig:
2 Strudelteigblätter
Zum Bestreichen und Bestreuen:
30g heiße Butter
40g geröstete Semmelbrösel

Zum Bestreichen:
20g heiße Butter

Strudelfüllung
Für die Füllung die Äpfel blättrig hobeln und mit den übrigen Zutaten vermischen.
Strudelteig
Ein Strudelblatt auf ein Küchentuch legen und mit Butter bestreichen. An den Längsseiten des Strudelblattes die Brösel ca. 3cm breit aufstreuen. Jeweils ¼ der Füllung auf den Bröseln verteilen. Das Strudelblatt in der Mitte durchschneiden und mit Hilfe des Küchentuches zur Mitte hin zu zwei Strudeln einrollen. Die Strudel mit Butter bestreichen.
Die beiden Strudel in 3 gleiche Teile schneiden, in befettete  feuerfeste Gläser geben und auf ein Backblech stellen. Den Vorgang mit dem zweiten Strudelblatt wiederholen.
Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Rohres schieben.
Ober-/Unterhitze: 200°C
Heißluft: 180°C
Backzeit: ca. 30 Min

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GUTES GELINGEN!!

Mein Garten im November
Stauden, Büsche und Sträucher schneiden

Wenn die Staude gelb wird, sich ihre Stängel in Richtung Boden neigen oder sie schon anfängt zu vergammeln, ist es Zeit, sie herunter zu schneiden. Denn die Pflanze zieht jetzt ihre Säfte in die Wurzel zurück. Wird sie jetzt nicht herunter geschnitten, kann sie verfaulen.

Büsche und Sträucher kann man ungefähr auf ein Viertel ihrer Höhe kürzen. Dies kann allerdings nach Art des Busches oder Strauches variieren.

Hecken schneiden

Im Herbst sollte auch noch ein letztes Mal die Hecken geschnitten werden, um ein Faulen der Hecke bei Nässestau zu vermeiden. Schneiden Sie wintergrüne Hecken aber nur soweit zurück, dass keine Löcher entstehen, da diese über den Winter nicht zuwachsen und die Hecke dadurch kahl aussehen könnte. Zudem sollte das Laub der Bäume, das auf der Hecke liegt, entfernt werden, da sonst die Hecke zu wenig frische Luft und Sonne bekommt und ebenfalls faulen könnte.

Rasen

Im Winter setzen die Nässe und die niedrigen Temperaturen sowie die schwache Sonneneinstrahlung dem Rasen zu. Daher sollte der Rasen vor der kalten Jahreszeit nochmal richtig gut gepflegt und „verhätschelt“ werden. Wenn im Herbst die Blätter fallen, sollten diese regelmäßig vom Rasen entfernt werden. Denn liegengebliebenes Laub nimmt dem Rasen Licht, sorgt damit für wüste braune Stellen und fördert das Wachstum von Moos. Mähen Sie Ihren Rasen etwa Anfang November zum letzten Mal. Beachten Sie dabei, das Gras nicht tiefer als 5 cm, da längere Gräser das wenige Sonnenlicht besser verwerten können. Das sorgt für eine bessere Widerstandskraft des Rasens gegen Unkraut und Moos.

Mein Garten im Oktober

Herbstzeit ist Zwiebelblumenzeit! Wer jetzt die Frühblüher in die Erde bringt, der startet zeitig und farbenfroh in die nächste Gartensaison. Bezüglich der Bodenansprüche sind die meisten Knollen und Zwiebeln recht anpassungsfähig, solange der Untergrund ausreichend durchlässig ist. Staunässe muss in jedem Fall vermieden werden, damit es nicht zu Fäulnis kommt. Wenn Sie die Zwiebelblumen ins Beet oder in den Rasen setzen, sollten Sie die Pflanzstellen mit einem Stab markieren. So können Sie im nächsten Frühjahr leicht überprüfen, ob alle Zwiebeln und Knollen ausgetrieben sind.

unbenannt

Neupflanzung vorbereiten

Wer im nächsten Jahr ein neues Beet anlegen möchte, sollte jetzt im Herbst vor allem schwere und lehmhaltige Böden umgegraben und lockern. Lassen Sie die groben Schollen bis zum Frühjahr liegen, der Frost wird sie im Winter weiter zerkleinern. Kleine Beete lassen sich per Hand mit Spaten oder Gabel umgraben.

Mein Garten im September

Der Herbst nähert sich mit schnellen Schritten – eine schöne Jahreszeit, die dank tiefstehender Sonne immer wieder Herbstblumen, Fruchtstände und Laub in ein schönes Licht taucht und Tau und Spinnweben funkeln lässt. Aber auch eine arbeitsreiche Zeit: ernten und verarbeiten, fürs nächste Jahr Sträucher, Stauden und Blumenzwiebel pflanzen, aufräumen, Beete vorbereiten und vieles mehr.

Unbenannt

Kübelpflanzen dürfen jetzt keinen Dünger mehr erhalten, damit sie sich auf die kommende Ruhepause vorbereiten können.

1

Bei ihren Kräutern sollten sie die Samen rechtzeitig ernten. Sonst löst sich der Samen beim nächsten Wind und fällt zu Boden, besonders bei Dill und Kümmel ist das wichtig. Nehmen sie die Dolden zwischen die Handflächen und rubbeln sie die Samen aus den Dolden. Anschließend an einem luftigen Standort trocknen.

2

Gehölze und Stauden pflanzen.

Im Herbst zu pflanzen bringt einige Vorteile mit sich. Die Erde ist noch warm und feucht genug, so dass die Pflanzen gut einwurzeln und im Frühjahr einen fliegenden Start hinlegen.

Mein Garten im August

August

Unter freiem Himmel zu essen, ist immer etwas Besonderes, vor allem dann, wenn schon die Zubereitung zum Erlebnis wird. Statt des Klingelzeichens aus der Mikrowelle muss Holz gehackt, Kohlen angefeuert und zur Rotglut gebracht werden. Grillen wird zum Gemeinschaftserlebnis, ob mit simplen Kugelgrill oder einem individuell gemauerten Gartengrill.

August1

Rückschnitt für Lavendel

Der Blütenfloor des Lavendels ist jetzt weitgehend verblüht und die Pflanzen brauchen einen leichten Rückschnitt. Damit verhindern sie, dass die Zwergsträucher unnötig Energie in die Samenbildung investieren. Schneiden sie einfach Triebe mit einer Heckenschere um etwa ein Drittel zurück.

August2

Zitruspflanzen gießen und düngen

Je wärmer die Temperaturen, umso wohler fühlen sich Zitruspflanzen. Damit sie vital bleiben, brauchen sie täglich an Sonnentagen Wassergaben. Wichtig ist ein durchdringendes Wässern, bei dem der gesamte Topf bis zum Grund durchfeuchtet wird. Neben dem Gießen ist auch regelmäßiges Düngen unverzichtbar. Pflanzen, die kühl überwintert werden, bekommen im August die letzte Düngergabe, damit sich die Triebe auf den Winter vorbereiten. Verwenden sie dafür am Besten einen hochwertigen Zitrusdünger.

Rezept des Monats

Lavendelsirup

August3

  • 1 l Wasser
  • 750 g Zucker
  • 1 kleine Handvoll Lavendelblüten und -blätter
  • 25 g Zitronensäure
  • 1 Stück Zitrone

Für den Lavendelsirup Wasser in einem Topf mit Zucker aufkochen und wieder abkühlen lassen.

Zitrone in Scheiben schneiden und gemeinsam mit der Zitronensäure zugeben. Lavendelblüten und Lavendelblätter gut waschen, abtropfen lassen und ebenfalls einmengen. Mit Klarsichtfolie gut abdecken und mindestens 3 Tage ziehen lassen.

Dann abseihen und in eine heiß ausgespülte, gut verschließbare Flasche (oder Einmachglas) füllen. Den Lavendelsirup kühl aufbewahren.

Tipp

Lavendelsirup eignet sich wunderbar zum Aufspritzen mit Mineral- oder Leitungswasser, aber auch mit Sekt. Je nach gewünschter Süße können Sie auch mehr Zucker mit Wasser aufkochen und dieses etwas länger einkochen lassen.

Mein Garten im Juli

Juli

Im Juli ist Genuss pur angesagt: Blüten satt, zarte Düfte und Wasserspiele glucksen im Garten eine beruhigende Hintergrundmusik. Da möchte man jede Minute im Garten verbringen und relaxen.

Juli1

Brombeeren ernten

Frühe Sorten reifen bereits Anfang des Monats. Pflücken sie die Beeren, sobald sie auf Druck nachgeben. Überreife Früchte werden häufig von den Maden der Kirschessigfliege befallen.

Juli2

Sommerflieder: Verblühtes abschneiden

Entfernen sie gegen Ende des Monats beim Sommerflieder die ersten verblühten Rispen. Damit regen sie die Pflanze zur Bildung neuer, blühender Seitentriebe an.

Juli3

Blattläuse bekämpfen

Ein Kaltwasserauszug von Brennnesseln vertreibt Blattläuse. Die Brennnessel enthält Säuren sowie Spurenelemente und ist ein guter Stickstofflieferant. Das Rezept: 1kg frisches Kraut zerkleinern und in einem Kübel (kein Metallgefäß) mit 10l kaltem Regenwasser aufgießen. Der Ansatz bleibt 12 bis 24 Stunden stehen, darf aber nicht zu gären anfangen. Anschließend durch ein Sieb gießen und unverdünnt aufs Laub sprühen.

Rezept des Monats

 Pfirsich- Brombeer- Schichtmarmelade

Juli4

Für die Brombeermarmelade:

  • 1 kgBrombeeren
  • 500 gWiener Gelierzucker 2:1
  • 1/2 Zitrone (Saft)

 

Für die Pfirsichmarmelade:

  • 1 kgPfirsich
  • 500 gWiener Gelierzucker 2:1
  • 1/2 Zitrone (Saft)
  • 2 ELPfirsichlikör (27 Vol.-%)

Für die Pfirsich-Brombeer-Schichtmarmelade Brombeeren abbrausen, gut abtropfen lassen und trocken tupfen. Beeren langsam erhitzen und bei schwacher Hitze einige Minuten kochen. Mit Hilfe der Flotten Lotte passieren und abkühlen lassen.

Mit Gelierzucker und Zitronensaft verrühren, unter Rühren aufkochen und 6–8 Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann die Gelierprobe machen. Die vorbereiteten Gläser damit zur Hälfte befüllen, locker verschließen und die Brombeermarmelade an einem kühlen Ort stellen.

Die Pfirsichmarmelade erst dann kochen, wenn die Brombeermarmelade ausgekühlt ist.

Für die Pfirsichmarmelade die Pfirsiche kurz in heißes Wasser legen, in Eiswasser abschrecken, schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Mit Gelierzucker und Zitronensaft im Standmixer pürieren.

Unter Rühren die Marmelade rasch zum Kochen bringen und 7–9 Minuten sprudelnd kochen. Dann die Gelierprobe machen. Topf von der Herdplatte nehmen und den Likör darunterrühren.
Die Pfirsichmarmelade unter öfterem Umrühren ein wenig abkühlen lassen.

Dann die Pfirsichmarmelade bis zum Glasrand auf die Brombeermarmelade füllen, sofort verschließen und kühl stellen.

Tipp

Die Brombeermarmelade kann mit Brombeer- oder Himbeerlikör aromatisiert werden.

In hohe Gläser kann man auch drei oder vier Schichten Marmelade in beliebiger Reihenfolge füllen. Eine Schicht sollte jedoch mindestens 3 cm hoch sein, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Mein Garten im Juni

Das in den Juni der Sommerbeginn fällt und damit auch der Anfang der heißen Jahreszeit, erkennt man daran, dass nun auch vermehrt bewässert werden muß.

Diese und viele andere kleinere gärtnerische Maßnahmen wie das Hochbinden von Pflanzen, das Wegschneiden von Verblühtem, das Rasenmähen in kürzeren Intervallen und die vermehrte Kontrolle der Pflanzen auf Erkrankungen lassen Gartenbesitzern auch im Rosenmonat kaum Zeit zum Faulenzen.

Junges Gemüse und frisch gezogene Zierpflanzen müssen jetzt vermehrt vor Schneckenfraß geschützt werden.

Alles, was Früchte trägt, muss im sonnenreichen und warmen Juni gut gegossen werden. Das gilt auch für Bäume und Sträucher. Vor allem noch junge Pflanzen haben kein tiefgehendes Wurzelwerk, sie können wasserführende Bodenschichten nicht erreichen und sind auf Gießen angewiesen.

Rezept des Monats

Spagetti mit Spargelsoße

Für 4 Personen: 750 g weißen oder grünen Spargel, 300 g süße Sahne, Salz, Zucker, Butter, 300 g gekochter Schinken, 1 – 2 EL Tomatenmark, Oregano, 2 Eigelb, 500 g Spaghetti, Salz und Pfeffer.
1. Spargel kochen
Der Spargel waschen, schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Spargelstücke anschließend in Wasser mit wenig Salz, Zucker und Butter ca. 8 Minuten bißfest kochen. Anschließend abgießen.2. Spargelsoße
Sahne zum Kochen bringen. Schinken würfeln oder in dünne Streifen schneiden. Kleingewürfelten Schinken und die Spargelstücke zur Sahne geben. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Tomatenmark unterrühren und mit Eigelb legieren.3. Spaghetti kochen
Nudeln – wie gewohnt – bißfest kochen und zusammen mit der Spargelsoße servieren.
Juni
Mein Garten im Mai

Alles neu macht der Mai – und zwar mit Pauken und Trompeten! Überall Blüten im Garten, herrliche Düfte und Frühlingslaune pur! Im Mai werfen sich Rhododendron bunt in Schale, Kübelpflanzen dürfen ins Freie , und im Nutzgarten legen sie den Grundstein für eine reiche Ernte!

mai

Die Eisheiligen markieren einen Wendepunkt im Gartenjahr. Sie symbolisieren das Ende der kalten Frostnächte in der startenden Gartensaison. Allerdings ist diese Bauernregel nicht immer so genau zu nehmen, denn es ist durchaus üblich, dass es auch nach den Eisheiligen noch sehr kalte Tage und frostige Nächte gibt.

Dieses Gemüse können sie jetzt pflanzen und aussäen – Frostempfindliche Gemüsesorten wie Zucchini, Tomaten, Salate oder Mangold können sie nach den Eisheiligen Mitte Mai aussäen oder als Jungpflanzen in die Beete setzen. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet bis Ende Mai oder schützt die Pflanzen bis dahin mit Zeitung oder Vlies vor spontanen Nachtfrost.

Mischkulturen sehen nicht nur besser aus, sondern verhindern auch Schädlingsbefall und Pilzerkrankungen an den Pflanzen.

Zu Tomate, Gurke und Zucchini passen auch Sommerblumen wie Tagetes, Ringelblumen und Kapuzinerkresse. Karotten setzen sie jetzt am besten zwischen Lauch oder Zwiebeln, Kohl wird mit Sellerie und Lauch gepflanzt.

Mai_1

Beim Anbau von Tomaten liegen Freud und Leid dicht beieinander. Ein warmer, trockener Sommer garantiert reiche Ernte, eine verregnete Saison macht alle Mühe zunichte.

Pflanzen sie die Tomaten nicht zu dicht zusammen. Stützen sie die Pflanzen mit einem Stab gegen umfallen oder brechen. Etwa einem Monat nach dem einpflanzen sollte die erste Düngung erfolgen. Im Fachhandel gibt es eine reichhaltige Auswahl an Universaldüngern und Tomatendüngern. Achten sie aber darauf, dass sie eine Überdüngung vermeiden.

Vorgezogene Kräuter wie bspw. Estragon, Majoran und Basilikum, können nach den Eisheiligen in den Garten oder auf den Balkon umgesetzt werden.

Der Mai ist der ideale Monat, für das ein – und umpflanzen von Rhododendron.

Mulchen

Unter Mulchen versteht man das Abdecken der Erdoberfläche mit organischen, verrottbaren Material. Unkraut wächst langsamer oder teilweise gar nicht. In vielen Zierbeeten wird Rindenmulch gestreut. Was bei Unkräutern erwünscht ist, kann bei Gemüse- und Zierpflanzen unerwünscht sein. Daher sollte Rindenmulch nicht bei neu gesetzten und ausgesäten Pflanzen verwendet werden.

Mai_3

Mein Garten im April

April, April der macht was er will. Dieser Spruch beschreibt recht gut, das Dilemma in dem sich Hobbygärtner im April befinden. Zum einem gibt es schon viele sehr sonnige Tage, an denen sich zahlreiche Gartenarbeiten erledigen lassen, zum anderen kann es recht schnell noch mal sehr kühl und frostig werden. Auch das typisch wechselhafte Wetter im April mit Regen, Wind, Sonne und teilweise Schnee kann dem ambitionierten Gärtner einen Strich durch die Rechnung machen. Dabei gibt es doch so viel zu tun im Garten, denn bis zur Hauptsaison sind es nur noch ein paar Wochen.

Jeder Garten sollte auch ein sonniges Eckchen für einen Gewürzkräutergarten reservieren. Im April ist es an der Zeit, diesen mit Düngetorf zu düngen. Dabei wird dieser nur leicht unter die Erde gearbeitet. Die meisten Gewürze sind Flachwurzler, deshalb kommen sie so am besten an die benötigten Nährstoffe.

Es wird langsam Zeit, die ersten Kübelpflanzen aus dem Winterquartier nach draußen zu holen. Die ersten Tage sollten die Pflanzen nicht gleich in die Sonne gestellt werden. Wichtig ist auch, dass die Pflanzen auf Schädlinge untersucht werden, zudem tut es den Pflanzen gut, wenn sie neue Erde bekommen. Die Wassergabe steigt langsam und auch die ersten Düngegaben gehören dazu.

Trompetenbaum

Spargel im Backteig

Zutaten für 4 Portionen als Vorspeise:

500 g weißer Spargel (mittlere Stärke)

150 g Mehl

150 ml Bier oder Weißwein

2 kleine Eier

1 Esslöffel Rapsöl

Muskatnuß

Salz

Mehl zum Wälzen

Butterschmalz oder Rapsöl zum

heraus backen

Zubereitung:

Für den Teig Eier schaumig rühren, Bier

oder Weißwein und Mehl dazugeben und

alles zu einem glatten Teig rühren, Salz und

geriebene Muskatnuss unterrühren und den

Teig 10 Minuten quellen lassen, Teig in eine

flache, weite Schüssel füllen,

Spargel schälen und 2 Minuten in kochendem

Salzwasser ziehen lassen. Spargel

herausnehmen, kalt abspülen und mit

Küchenpapier trocken tupfen,

Die Stangen in Mehl wälzen, überschüssiges

Mehl abklopfen und anschließend mit einer

Gabel durch den Teig ziehen.

Überschüssigen Teig kurz abtropfen lassen.

Die Stangen in heißem Fett heraus backen.

Tipp:

Ein Backteig sollte nicht zu dick, aber auch

nicht zu dünn sein. Falls nötig den Teig

mit etwas Mehl oder Flüssigkeit auf die

gewünschte Konsistenz bringen.

Spargel

Gutes Gelingen!!!

Mein Garten im März

Die meisten Gartenpflanzen erwachen aus ihrem Winterschlaf.

Frühlingsblumen wie bspw. Krokusse und später auch Narzissen fangen an zu blühen, die ersten Aussaaten erfolgt in die Frühbeete und die Tage werden wieder länger und spürbar wärmer. Kurzum die Gartensaison beginnt und es gibt wieder viel zu tun. Also packen wir es an.

März

Falls nicht schon im Februar getan, sollten sie die Rosen zurückschneiden. Dazu wählen sie am besten einen sonnigen und frostfreien Tag.

Auch die Erdbeeren benötigen besondere Beachtung und Pflege im März. Die kalten Tage haben ihre Spuren hinterlassen. Entfernen sie alte Blüten- und Fruchtreste und vertrocknete Blätter, damit die Pflanzen gestärkt in die neue Gartensaison starten können.

Er ist wieder da!

Wenn im Frühjahr wieder ein knoblauchartiger Duft die Auwälder durchströmt ist die Bärlauchsaison eröffnet.

Die Inhaltsstoffe des Bärlauchs wirken entzündungshemmend und desinfizierend, weshalb er bei Erkältungen und Husten, aber auch bei Wunden und Hautleiden Abhilfe schaffen kann.

Rezept des Monats

Bärlauchsuppe

März1

Zutaten:

1 Zwiebel

10dag Bärlauch

2El Olivenöl

1l Gemüsebrühe

1 Erdapfel

Salz, Pfeffer

Etwas Sauerrahm

4 Vollkornbrotscheiben

8dag Emmentaler

Zwiebel fein hacken, Bärlauchblätter waschen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, Bärlauch zugeben, kurz mitrösten und mit Gemüsebrühe aufgießen. Erdäpfel schälen, in die Suppe reiben und mit Salz und Pfeffer würzen. 20 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, pürieren und mit Sauerrahm verfeinern. Vollkornbrotscheiben mit geriebenen Emmentaler bestreuen und im Backohr kurz überbacken. Suppe mit dem in Streifen geschnittenen, getoasteten Vollkornbrot servieren.

Gutes Gelingen!

 
Mein Garten im Februar

Im Spätwinter ist es noch lange dunkel und kalt, daher gibt es im Februar noch nicht so viel im Garten zu tun. Sie können sich daher an Schneeglöckchen und der Schneeheide erfreuen, denn Frost und Schnee macht ihnen nichts aus.

Bei frostfreiem Boden empfiehlt es sich, den Boden umzugraben. Des Weiteren werden die Ernteerträge durch das Untergraben von Kompost noch erhöht. Bedenken sie aber, dass sie das Gemüseland nicht betreten, bevor die Erde nicht genügend abgetrocknet ist, andernfalls tun sie ihrem Boden keinen Gefallen. Beim Umgraben empfiehlt es sich, gleich Humus in Form von Kompost, Kalk, Gesteinsmehle, Algenmehle oder anderen Stoffen unter den Boden zu mischen. Das aktiviert das Leben im Boden.

Aussaat im Freien 

Feldsalat, Mohrrüben, Radieschen, Schwarzwurzeln, Spinat

Aussaat im Gewächshaus

Kräuter, Knoblauch, Kohlrabi, Kopfsalat, Schnittlauch

Rezept des Monats

Faschingskrapfen

Februar

Zutaten:

Dampfl

1/16l lauwarme Milch

2dag Germ

1Kl Staubzucker

etwas Weizenmehl universal

Teig

25dag Mehl

3,5dag Wiener Staubzucker

6dag flüssige Butter

1/16l Milch

1Prise Salz

1El Rum

2 Eidotter

Marillenmarmelade zum Füllen

Staubzucker Mühle zum Bestreuen

Zubereitung

Mehl mit den übrigen Zutaten und das zu doppelter Größe aufgegangene Dampfl werden zu einem weichen, seidig glänzenden Teig verarbeitet, bis er Blasen wirft. 15 Minuten rasten lassen, dann auf einem bemehlten Brett etwa 1cm dick ausrollen.

Aus der einen Teighälfte mit einem Ausstecher (ca 6cm Durchmesser) Kreise anzeichnen und genau in die Mitte ca. 1dag Marillenmarmelade häufen. Die aus der anderen Teighälfte in gleicher Größe ausgestochenen Teigblättchen verkehrt drauflegen. Teigränder mit den Fingerspitzen rundherum leicht andrücken. Mit einem Ausstecher von ca. 5cm Durchmesser nochmals ausstechen und mit der Oberseite nach unten auf ein mit Mehl bestaubtes Tuch legen, zudecken und an einem warmen Ort um ein Drittel ihrer Höhe aufgehen lassen.

Die Krapfen mit der Oberseite in ein auf 160°Grad erhitztes Fettbad (am besten eine Mischung aus Kokosfett oder Frittierfett) legen, zudecken, nach drei Min. wenden und nochmals drei Min., aber nicht zugedeckt, fertig backen.

Die gut abgetropften Krapfen noch warm mit Staubzucker bestreut servieren.

Gutes Gelingen

Mein Garten im Jänner

Die Silvesterknaller sind verglüht und das neue Jahr beginnt. Auch wenn die Nächte kalt und der Boden möglicherweise gefroren und zugeschneit ist, die Tage werden mit jeden Tag länger und die Vorfreude auf den Frühling und den Beginn der Gartensaison wächst.

Jetzt ist es an der Zeit zu planen, Saatgut-und Gartenkataloge zu wälzen, einige Winterarbeiten im Garten sowie erste Aussaaten durchzuführen.

Bald wird in Garten-Samenfachgeschäften und Tauschbörsen das frische Saatgut für die kommende Gartensaison angeboten. Vor dem Kauf wird überlegt, wie man heuer seine Beete belegen und welche Sorten man anbauen möchte. Bei der Planung sollte berücksichtigt werden, dass man sowohl innerhalb eines Jahres als auch von Jahr zu Jahr zwischen Gemüsen unterschiedlicher Familie wechselt, damit sich Krankheiten und Schädlinge, die innerhalb einer Pflanzenfamilie auftreten, nicht ausbreiten können.

Rezept des Monats:

Apfelstrudel im Glas
Strudelfüllung:
600g entkernte Äpfel
60g geröstete Semmelbrösel
80g Zucker
1Pck Vanillin Zucker
½ KL Zimt
Saft von 1 Zitrone
30g Rosinen(wenn gewünscht)

Strudelteig:
2 Strudelteigblätter
Zum Bestreichen und Bestreuen:
30g heiße Butter
40g geröstete Semmelbrösel

Zum Bestreichen:
20g heiße Butter

Strudelfüllung
Für die Füllung die Äpfel blättrig hobeln und mit den übrigen Zutaten vermischen.
Strudelteig
Ein Strudelblatt auf ein Küchentuch legen und mit Butter bestreichen. An den Längsseiten des Strudelblattes die Brösel ca. 3cm breit aufstreuen. Jeweils ¼ der Füllung auf den Bröseln verteilen. Das Strudelblatt in der Mitte durchschneiden und mit Hilfe des Küchentuches zur Mitte hin zu zwei Strudeln einrollen. Die Strudel mit Butter bestreichen.
Die beiden Strudel in 3 gleiche Teile schneiden, in befettete  feuerfeste Gläser geben und auf ein Backblech stellen. Den Vorgang mit dem zweiten Strudelblatt wiederholen.
Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Rohres schieben.
Ober-/Unterhitze: 200°C
Heißluft: 180°C
Backzeit: ca. 30 Min

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GUTES GELINGEN!!